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Eine lebendige Reise in die Vergangenheit

on Dienstag, 25 Februar 2020.

Eine lebendige Reise in die Vergangenheit
Zum Erstaunen von Ruth Döhler hat ihre Tochter Gerlinde Stürmer im Gartenhaus allerhand Dinge von damals gefunden:ein Musikinstrument Viola, die typische Brotbüchse der Schulkinder, eine Leipziger Messemännchen, ein FDJ-Hemd, Kinderspielzeug & Schulbücher

So viele „Weißt Du noch?“, fröhliche Gesichter, Geschichten und Wiedererkennungsfreude gibt es nicht jeden Tag im Kursana Domizil am Hirschfelder Weg.

25 Bewohner aus der stationären Pflege, Angehörige und die Mitarbeiter des Betreuungsteams hatten sich zu einer Reise in die Vergangenheit der Bewohner in der DDR gemacht. Dafür hatte jeder, dem das möglich war, zuvor persönliche Erinnerungsstücke beigesteuert. Außerdem wurden typische Ost-Produkte – die es ja heute zum großen Teil wieder zu kaufen gibt – zusammengetragen.

Und so fanden sich, verteilt auf acht Tische, Matroschkas und Sandmännchen neben Halorenkugeln, dem DDR-Führerschein, Kinderbüchern, einer typischen Brotbüchse für Schulkinder und ein Pionierhalstuch wieder.

Die Bewohner stürzten sich förmlich auf die umfangreiche, liebevoll aufgebaute Dekoration, waren regelrecht aus dem Häuschen und jeder wollte etwas erzählen, hatte eine Erinnerung oder Geschichte im Zusammenhang mit den Sammelobjekten aus der eigenen Vergangenheit.

Die DDR- Münzen fanden ebenso großen Anklang – erstaunlich wie leicht das Geld damals war - wie der gute alte Trabbi, als Modell in grün und blau und die Fernsehstars Sandmann, Pittiplatsch und Schnattereinchen.

Zur Begrüßung hatte Torsten Stanik, Mitarbeiter in der Betreuung, den für die damalige Zeit typischen Cocktail „Grüne Wiese“ gemixt.

Er war es auch, der mit einem DDR-Quiz den Nachmittag bereicherte. Fragen zur Geschichte aber auch über das Leben in der DDR hatte er zusammengestellt. Da wollte jeder Gast sein Wissen unter Beweis stellen. Es wurde eifrig mitgeraten. Selbst ein Bewohner, der ursprünglich aus West-Berlin (Zehlendorf) stammt, kannte sich auch erstaunlich gut aus. Er hatte früher oft die Verwandten im "Osten" besucht.

Zwischendurch gab es Napf- und Selterskuchen und eine Bewohnerin stimmte das Sandmännchen Lied an.

Zurück in ihr heutiges Zuhause gingen die Bewohner nach diesem gelungenen Nachmittag nicht nur mit vielen aufgefrischten Erinnerungen. Sie konnten auch etwas von den Ostprodukten mitnehmen: Puffreisschokolade, Halorenkugeln, Bambina Schokolade, Mokka-Bohnen, Berliner Pilsner oder ein Fläschchen Nordgold Eierlikör.

Autor:

Minack, Elvira (GaarzMediaTeam)

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